Das älteste Gewächshaus, das sogenannte “Flache Haus” von 1890, muss dringend saniert werden. Dazu brauchen wir Unterstützung.
Jetzt hoffen wir erst einmal auf einen milden Winter mit wenig Schnee…
Lesen Sie bald hier mehr dazu.
Georg Arends Förderkreis – Gartenausflug nach Köln
Am 6. Juli 2011 fand der erste Gartenausflug des Georg Arends Förderkreises statt und war – um es gleich vorweg zu sagen – rundherum gelungen. Ein schöner Anfang!
Die Exkursion mit zwei gleichermaßen spannenden Schwerpunkten führte nach Köln.
Das wegweisende und innovative Wirken Fritz Enckes als Kölner Gartendirektor (1903-1926) stand am Vormittag im Mittelpunkt, die Führung von Dr. Kristin Lammerting durch ihren faszinierenden englischen Garten begeisterte die Gruppe am Nachmittag. (weiterlesen…)
Frühling im Garten
Lenzrosen, Waldlilien, Schachbrettblumen, Forellenlilien, Alpenveilchen, Schätze des Frühlings in unseren Gärten. Wer schaut da schon hin zu den Urpflanzen, die an absonnigen Stellen ungeduldig aus dem Boden quillen; wo wir doch so lange auf Sonne gewartet haben? Aber diese Urgebilde lassen sich nicht aufhalten. Sie drücken ihre, mit dichtem Pelz besetzten Köpfe nach oben und beginnen ihre Show, den Austrieb der Farne.
Faszinierend, wie Millionen Jahre alte Baupläne sich bis heute erhalten haben. Wer denkt beim Abrollen der so genannten Bischofsstäbe nicht an Ammonoideen, Seesternarme, an Oktopoden und Schnecken?
Diese Vorbilder gab es aber vor ca. 400 Millionen Jahren nur in den Meeren des Devons. Zu dieser Zeit mussten sich die frühen, am Boden verankerten Pflanzen der Flachwasserzonen auf das Landleben umstellen, weil ihnen durch geologische Umschichtungen das Wasser ausging. Das verweist uns nebenbei auf einen weitaus älteren, vielleicht gemeinsamen genetischen Ursprung alles Lebenden. Es entwickelten sich die so genannten Nacktfarne, die ihre blattlosen Austriebe damals schon genauso ausrollten wie unsere heutigen Farne und sich auch über Sporen vermehrten.
Wir reden über die Nachkommen dieser schon lange ausgestorbenen Urfarne. Ihre Erbmasse hat sich, gemessen an der Verweilzeit auf dieser Erde, nicht wesentlich verändert. Ohne reichlich Wasser geht es auch heute noch nicht. Wir sollten ihnen daher in dieser Hinsicht etwas mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen, als den modernen Pflanzen. Der eigentliche Körper der Pflanze, der Stamm oder Stock, ist von Versorgungskanälen (Leitbündeln) durchzogen, die für den Stoffaustausch der gesamten Pflanze sorgen. Sie reichen nach unten bis in die Wurzelspitzen und münden nach oben in den Vegetationsspitzen. Wasser und gelöste Mineralien steigen auf und werden gemeinsam mit den durch Fotosynthese erzeugten Stärken den Vegetationszellen zur Verfügung gestellt. Aus diesen Zellen bilden sich die neuen Wedel. Das beginnt bei älteren Farnen bereits drei bis fünf Jahre vor dem Austrieb.

Entferntfiedriger Wurmfarn Dryopteris remota Schnitt quer durch den Stamm mit Stielbasen und Leitbündeln
Die Blattanlagen werden platzsparend eingerollt, in dem die Rückenzellen der Stiele schneller wachsen als die Bauchzellen. Das wird beim Austrieb durch unterschiedliche osmotische Kräfte wieder ausgeglichen, womit sich die unterschiedlichen Figuren beim Abrollen erklären. Die Vegetationsspitzen sind bei den meisten Farnen in etwa spiralförmig angeordnet, so dass die Wedel oft den bewunderten, mehr oder weniger regelmäßigen Trichter bilden.
Aber so weit sind wir noch nicht. Fast pathetisch rollen sie nun ihre Wedel immer weiter aus. Das dauert je nach Farnart ungefähr eine Woche und die sollten wir genießen. Polystichum- Sorten (Schildfarne) tun sich hier besonders hervor. Im halberwachsenen Zustand erinnern sie oft an die Kapitelle gotischer Säulen.
Inzwischen sind viele unserer Frühlingsschätzchen verblüht und zeigen sich, mit wenigen Ausnahmen, nur noch als welkendes Grün. Frühe Sommerstauden müssen sie ersetzen. Die Farne aber bleiben uns treu. Sie werden weiter ihre Wedel in unterschiedlichen Grüntönen oder sogar farbig ausbreiten. Sie werden ihren Habitus ändern und bis in den Spätsommer die Stimmung des Gartens beeinflussen, dort wo sie wachsen dürfen.
April 2011, Bild und Text S. Piller
Die 1. Vorsitzende des Georg Arends Förderkreises e.V., Camilla Lohr-Höner, hatte zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am 5.März 2011 eingeladen und 26 Mitglieder haben sich bei frühlingshaftem Wetter im „Taubenschlag“ der Gärtnerei Arends Maubach eingefunden.
Nach einem ausführlichen Rückblick auf das zurückliegende Jahr mit der erfolgreichen Ausstellung „Natur wird Kunst – Georg Arends“ im Wuppertaler Von der Heydt-Museum und der Entwicklung bei anderen Projekten wurde der Ausblick auf die aktuellen Vorhaben gelenkt.
Priorität hat die Anlage des Arends-Gartens, also das lebendige Archiv möglichst aller Züchtungen von Georg Arends, sowie sein Staudenbeet aus dem Jahr 1929.
Mit Hilfe des professionellen Datenbank-Verwaltungsprogramms ‚Salesforce’ werden die Züchtungen erfasst, kategorisiert und nach verschollenen Züchtungen gesucht.
Ebenso wichtig ist der Erhalt der historischen Gebäude wie das Dach von „Opas Haus“, in dem zur Zeit das Café untergebracht ist, aber auch das kleine Gewächshaus, dessen Glasdach im vergangenen Winter weiteren Schaden genommen hat.
Villa Wellblech, das einzige in Deutschland erhaltene Gebäude dieser Art, war Thema einer Masterarbeit am Institut Baugeschichte und Denkmalpflege der Fakultät für Architektur der FH Köln. Deren Ergebnisse wurden nun kurz vorgestellt und ließen erkennen, wie wichtig und lohnend die dringend erforderliche Sanierung ist.
Die Ausstellung „Natur wird Kunst – Georg Arends“ geht bald auf Wanderschaft. Das Jenisch Haus, Stiftung Historisches Museum Hamburg, könnte einer der nächsten Ausstellungsorte sein. Aber auch andere Orte haben Interesse signalisiert.
Der Zweck des Vereins ist das Werk von Georg Arends zu bewahren und bekannt zu machen. Aber: Dies ist nicht allein durch Mitgliedsbeiträge zu schaffen. Es bedarf auch unser aller ehrenamtlicher Einsatz und kooperativer Mithilfe, um diese schönen Aufgaben zu bewältigen. Dafür bieten sich verschiedene Gelegenheiten:
Jour fixe zur Pflege der Gartenflächen, die vom Georg Arends-Förderkreis betreut werden, wie z.B.die Felspartie gleich am Eingang der Gärtnerei:
Jeder 1. Freitag (14-17 Uhr) und Samstag (9-13 Uhr) im Monat.
Mitgliederwerbung und Vorstellung des Georg Arends Förderkreises besonders während des Wochenendes der Offenen Tür am 28. und 29. August 2011 und am Herbstfest. Es sollten jeweils mehrere Mitglieder den Stand betreuen, und Besucher und Kunden auf unseren Förderkreis ansprechen.
Die Georg-Arends-Bibliothek soll im ehemaligen Samenzimmer eingerichtet werden. Zur Vorbereitung des Raumes wird tatkräftige Unterstützung dringend gesucht.
Der Wunsch nach einer eintägigen Gartenreise wurde mehrfach geäußert. Geplant ist in diesem Sommer der Besuch in den berühmten englischen Garten unseres Mitglieds Frau Dr. Kristin Lammerting und der historische Garten von Baumeister Fritz Encke, dessen 150. Geburtstag am 5. April gefeiert wird. Der Termin steht noch nicht fest.
Informationen und Anmeldungen bitte an info@georg-arends.de oder telefonisch.
UT 27. März 2011
Wissenschaftliche Beschreibung nach 100 Jahren wiedergefunden
Spätestens seit der Mitte des neunzehnten bis zum Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts war es für das gebildete Bürgertum selbstverständlich, dass in ihren Gärten und Parks Farne wuchsen.
Die Engländer hatten ihnen (mal wieder) die Augen geöffnet für den Reiz dieser Pflanzen. Dort auf der Insel, in dem mildfeuchten Klima, wuchsen inzwischen Farne aus fast allen Ländern der Erde. Da wollten die Westeuropäer nicht nachstehen. Aber nicht alles, was in England wächst, wächst auch bei uns. Es fehlte also an attraktiven Farnen, die dem kontinentalen Klima gewachsen waren.
Georg Arends erkannte diese Lücke und erzeugte aus zwei robusten Farnarten erst eine Hybride und daraus eine neue Farnart. Farne erfreuten sich zu Kaisers Zeiten einer sehr hohen Beachtung. Neue Arten erkannte man nur an, wenn sie von einem berühmten, intereuropäisch bekannten Botaniker wissenschaftlich beschrieben wurden. Eine solche Berühmtheit war der Schweizer Jurist, Botaniker und Farnspezialist Dr. Christ in Bern. Georg Arends hatte scheinbar etwas Mühe, von diesem Mann überhaupt akzeptiert zu werden. Er schreibt in seinen Lebenserinnerungen
Ein mir bekannter Schulrat hatte Wedel des ersten Bastards an den Farnspezialisten Dr. Christ gesandt, der jedoch den Hybridencharakter bezweifelte. Erst als ich durch HAHNE** Wedel der zweiten Generation in allen Übergängen ihm zur Verfügung stellte, sah er die Richtigkeit meiner Darstellung ein und nannte den Farnbastard Polystichum arendsii.
Das muss im Jahre 1905 oder 1906 gewesen sein, denn Ende 1906 wurde die Wissenschaftliche Beschreibung von Dr. Christ veröffentlicht.
In den folgenden Jahren ging der Farn, aus welchen Gründen auch immer, in der Gärtnerei verloren. In keinem Fachbuch haben wir den Namen dieses Farns gefunden. Kein uns bekannter Farnliebhaber kannte den Namen Polystichum arendsii, so dass mit Zurückhaltung auf die Rechtmäßigkeit dieses Titels reagiert wurde. Das ist nun vorbei.
Herr Andreas Sarazin, Diplombiologe aus Essen, fand in einer Botanischen Zeitschrift von 1906 den Originalartikel von Dr. Christ und stellte uns diese Abbildung zur Verfügung.
Danke Herr Sarazin!
Damit ist sichergestellt, dass die Nachzüchtung dieser Art den Namen Polystichum arendsii, deutscher Name Arends Schildfarn, tragen darf.
Den damaligen Anforderungen entsprechend hat Dr. Christ die Beschreibung in lateinischer Sprache verfasst. Für die zukünftige Sichtung der in Arbeit befindlichen Nachzüchtung ist eine detaillierte Übersetzung des Textes sehr wichtig. Wir suchen nun einen kompetenten Menschen, der im Rahmen des Förderkreises diesen Text für uns übersetzen kann. Er möge sich bitte bei Anja Maubach, Gärtnerei Arends Maubach, (stauden@arends-maubach.de) oder dem Georg Arends Förderkreis (info@georg-arends.de) melden .
Wir würden uns sehr freuen.
S. Piller, im Januar 2011
** Wahrscheinlich Hahne, August – geb. 19.02.1873 in (Wuppertal-)Barmen – gest. 01.07.1952 in Bonn. Von 1907 – 1912 erster Vorsitzender des “Botanischen Vereins der Rheinlande und Westfalens”,unter Anderem Stadtschulrat in Hanau, Ehrenmitglied der Naturwissenschaftlichen Vereine in Krefeld und in Wuppertal. Seit 1934 Geschäftsführer des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande und Westfalens (NHV) in Bonn. Träger der Ehrenkette der Universität Bonn.
Alle Mitglieder sind herzlich zur Jahreshauptversammlung 2011 eingeladen.
Sie findet am Samstag, dem 5. März 2011, um 11 Uhr
in der Staudengärtnerei Arends Maubach, Monschaustraße 76, 42369 Wuppertal, im “Taubenschlag” statt.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen !
Am 31. Oktober machte die Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur nach einem Besuch der Ausstellung „Natur wird Kunst“ auf Ronsdorfs blumiger Höh’ Station. Als Programmpunkt anlässlich ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung ließen sich die Mitglieder von Anja Maubach durch die herbstliche Staudengärtnerei führen. Zwar war das Unternehmen selbst den meisten der aus ganz Deutschland angereisten Gäste bekannt. Viele hörten jedoch zum ersten Mal von der großen Bedeutung des Georg Arends und seines gärtnerischen Erbes. Durch den Ausstellungsbesuch bestens eingestimmt, machte es allen sichtlich Freude, die Orte zu sehen, an denen die herausragenden Züchtungen und wertvollen Fotos von Georg Arends entstanden sind. Die besondere Atmosphäre, die die 122 Jahre alte Gärtnerei dank des großen Einsatzes von Anja Maubach und des Georg Arends Förderkreises auch heute noch ausstrahlt, beeindruckte die Gartenenthusiasten sichtlich.
„Das ist wirklich ein einzigartiger Ort – ganz anders, als man es aus vielen anderen Gärtnereien kennt. Hier spürt man die Liebe zur Pflanze, die hier schon seit Generationen herrscht, wirklich auf jedem Quadratzentimeter“, so eine der Gartenfreundinnen. Nach der Führung und einer kleinen Stärkung im „Packschuppen“ zog jeder auf eigene Faust los, um auf den Spuren von Georg Arends noch die eine oder andere Besonderheit aus dem Arends-Maubachschen Pflanzenschatz zu erwerben. „Dann kann ich bald auch in meinem eigenen Garten einen kleinen Hauch der besonderen Stimmung auf Ronsdorfs blumiger Höh’ heimisch werden lassen“ – so und ähnlich hörte man immer wieder das begeisterte Fazit der Gäste, bevor es sie wieder zurück auf den Weg Hause zog! (apr)
Die Eröffnung der großartigen Ausstellung
„Natur wird Kunst – Georg Arends“
am 22.August 2010 im Wuppertaler Von der Heydt-Museum wurde zu einem großen Erfolg. Das festlich, mit einer Auswahl von Georg Arends-Staudenzüchtungen geschmückte Foyer des Museums war mit etwa 400 Besuchern außerordentlich gut besucht. Dieses breite Interesse hat die Veranstalter sehr überrascht und gefreut.
Auslöser für diese Ausstellung war eine Empfehlung unseres Förderkreis-Mitglieds und Schatzmeisters, Dr.h.c.Peter H. Vaupel, an den Museumsdirektor Dr. Gerhard Finckh, sich bei Gelegenheit die Staudengärtnerei Arends Maubach und den Fundus auf dem Boden anzuschauen. Der Museumsmann kam tatsächlich an einem kalten Januartag nach Ronsdorf, wenn auch ohne jegliche Erwartung. Aber was er dort vorfand, begeisterte ihn. Die Aquarelle, die natürlichen Darstellungen von Äpfeln und Birnen, die Pflanzenzeichnungen, die penibel geführten Tagebücher und vor allem die Entdeckung von eintausend Glasnegativplatten ließ ihn an eine ungewöhnliche Ausstellung in seinem Museum denken. Das Ergebnis dieses ersten Besuchs ist fantastisch. Die Kuratorin Solveig Maria Schuppler hat dann über ein Jahr an der Zusammenstellung und Auswahl für die Ausstellung gearbeitet.
Es entstand eine wunderbare Mischung aus dem künstlerischen Werk von Georg Arends und den Fotografien seiner Söhne Erich und Werner. Sehen Sie selbst! Besonders ergreifend war die bewegende Rede von Anja Maubach, die Zeugnis ablegte von dem emotionalen Moment dieser Ausstellung für sie, ihr Erbe und der Wertschätzung ihres Urgroßvaters.
Die Ausstellung ist noch bis zum 2.Januar 2011 zu besichtigen. Führungen durch Anja Maubach am
Mi., 13.10.2010, 15 Uhr,
Mi., 03.11.2010, 15 Uhr
Do, 04.11.2010, 18 Uhr (exklusiv für Förderkreis-Mitglieder und kostenlos). Termine der Führungen durch die Kuratorin, Frau Schuppler, finden Sie im Faltblatt zur Ausstellung, das Sie ja bereits erhalten haben, oder unter www.natur-wird-kunst-ausstellung.de. Es sei im Zusammenhang mit der Ausstellung auch noch einmal auf die Vorträge „Ronsdorfs Blumenparadies“ von Anja Maubach am 16.10. und 13.11., jeweils um 14 Uhr in der Gärtnerei Arends Maubach hingewiesen. Platzreservierung unter Tel. 0202.464610, für Mitglieder 5 €, Nichtmitglieder 10 €.
Der gelungene und sehr informative Katalog (15 €), Postkarten und gerahmte Fotos der Ausstellung werden in der Gärtnerei Arends Maubach verkauft. Der Erlös kommt allein unseren Förderkreis-Projekten zugute.
Das zweite Ereignis, eine Woche später, war das Wochenende der offenen Gartentür am 28. und 29. August. Die Wetterprognose war ungünstig, und dieses Mal sollte die Vorhersage leider auch zutreffen. Ein Wechsel von Regen, Wolken, Sonne, Regen, Hagel und Regen bestimmte die Tage und trotzdem kamen etwa 1600 Schaulustige, interessierte Gartenfreaks und gut gelaunte Menschen nach Ronsdorf auf die blumige Höh.
Da wieder alles gut vorbereitet war, dieses Mal auch mit einigen Zelten für den Stand des Georg Arends-Förderkreises, das Cafe und einige der 15 Aussteller, verlief alles sehr harmonisch. Eine Handvoll Förderkreis-Mitglieder war vor Ort als Standbesetzung oder mit dem Verkauf von Verzehrmarken sehr beschäftigt. Aber das Engagement lohnte sich; viele Besucher konnten auf
die Aufgaben des Förderkreises aufmerksam gemacht, einige sogar gleich als Mitglieder geworben werden.
Die Einnahmen aus dem Erlös im Café, der Verkauf 120 Jahre alter Tontöpfe der Gärtnerei etc. werden zum Beispiel für die Pflege der Felspartie, die Anlage des Georg Arends-Gartens mit seinen 350 Züchtungen oder die Erhaltung der Villa Wellblech verwendet.
Anja Maubach hält im Zusammenhang mit der Ausstellung “Natur wird Kunst – Georg Arends” einen Vortrag, in dem sie in die Kunst des traditionellen Gärtnerns einführt und Sie mitnimmt in die Welt der Ronsdorfer Staudengärtner vor über 100 Jahren und heute. …………………………………………….. ………………………………………………………………………..
Eintritt: 10 Euro, für Mitglieder: 5 Euro
Die Ausstellung “Natur wird Kunst – Georg Arends” ist noch bis zum 2. Januar 2011 zu besichtigen.
Sie zeigt Fotografien und Pflanzenzeichnungen aus dem großen Fundus, den Georg Arends seinen Nachkommen hinterließ und der- von der Öffentlichkeit bisher unbemerkt – im Archiv der Gärtnerei Arends Maubach ruhte. Besonders bemerkenswert sind neben seinen Aquarellen und Zeichnungenvor allem die über tausend Fotoglasplatten, aus denen das Von der Heydt Museum eine Auswahl getroffen und Abzüge hat erstellen lassen.
Die einzigartigen Schwarz-Weiß-Fotografien aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, die den Kern der Ausstellung bilden, vermitteln gleichermaßen die Begeisterung für die Pflanzen und ihre Darstellung. ……………………………………………………………………………………….
Am Sonntag, dem 22.08. 2010, ist die Ausstellung vor großem Publikum feierlich eröffnet worden (s. auch den “Rückblick”). Dazu waren die Mitglieder des Förderkreises und ihre interessierten Freunde persönlich eingeladen.
Die Öffnungszeiten des Museums und weitere Informationen finden Sie unter www.von-der-heydt-museum.de , auf unserer Seite in der Terminspalte oder unter www.natur-wird-kunst.de .